Über mich

Reisen und schöne Landschaften waren schon immer meine großen Leidenschaften und als Kind träumte ich von fernen Zielen und Abenteuern. Von klein auf haben mich die Berge richtig fasziniert, aber erst mit 18 war ich zum ersten Mal in der Tatra in meinem Heimatland Polen wandern. Während meines Germanistikstudiums im Sommer 1997 hatte ich die Möglichkeit, ein paar Wochen in den Alpen bergsteigen zu gehen. Ohne große Kondition und Training war ich in der Lage, mehrere Drei- und Viertausender (unter anderem das Weissmies in der Schweiz) zu besteigen. Danach zog ich nach Deutschland um und konzentrierte ich mich auf das Tourismus-Studium an der Fachhochschule in München. Dabei vergaß die Liebe zu den Bergen, obwohl sie in München fast vor der Haustür liegen. Mit 30 begeisterte ich mich für die Mittelmeer-Destinationen und die Kanarischen Inseln. Nach der Geburt meines Sohnes bis zu seiner Einschulung verbrachte ich mit ihm unzählige Urlaube auf Mallorca, Sardinien und auf den Kanarischen Inseln.

Mein Reiseverhalten veränderte sich vor 5 Jahren, als ich im Oktober 2010 mit Sport anfing. Ich hatte damals 10 Kilo zu viel auf der Waage und das motivierte mich, endlich abzunehmen. Schnell merkte ich, wie gut mir der Sport tut und ich wollte  nie mehr damit aufhören. Ich musste nicht mehr so oft verreisen, weil der Sport und die Bewegung an der frischen Luft vor der Haustür wie Laufen und Radfahren auch viel Spaß machten. Als ich meinen neuen Lebenspartner im Juni 2013 kennenlernte, begann eine neue, spannende Phase in meinem Leben. Wir unternahmen erste Radtouren und Wanderungen. Ich wollte möglichst viel ausprobieren und fing mit dem Langlaufen und Rennradfahren an. Die anspruchsvollen Aktivitäten inmitten der wunderschönen Natur, verbesserten automatisch meine Kondition, so dass ich 2015 an mehreren Wettkämpfen (unter anderen zwei Marathons und ein Triathlon in der Volksdistanz) teilnehmen konnte.

Mein erster Blog sport-macht-gluecklicher.de berichtet über meine ersten Berg-, Radtouren, Wettkämpfe und andere sportliche Aktivitäten. Mittlerweile habe ich jedoch verstanden, dass der Sport und die sportliche Leistung nur noch eine unterordnete Bedeutung in meinem Leben spielen. Der Sport ist für mich nach wie vor sehr wichtig, weil er mich fit und gesund hält. Ohne eine gewisse Kondition könnte ich nicht so viele spannende Touren machen. Ich will es auch nicht mehr zulassen, dass mich mein schwacher Körper einschränkt, abenteuerlich und intensiv zu leben. Im Sommer 2015 war ich oft in den Bergen und bestieg mehrere Gipfel (unter anderem den Dreitausender Mittagskogel im Pitztal). Da ich sehr gerne bergab laufe, bin ich flott in den Bergen unterwegs, kann große Strecken zurücklegen und viel sehen. Im Winter 2015/2016 habe ich erste Bergtouren im Winter unternommen. Die Übernachtung in der einfachen Pleisenhütte im Karwendelgebirge und meine ersten Schritte auf Schneeschuhen waren wieder ein kleines Abenteuer. Ich musste dabei meine Angst vor der Kälte aus der Vergangenheit überwinden, die sich in Form des Raynaud-Syndroms äußert. Mittlerweile weiß ich, dass meine Hände nicht frieren, wenn ich mich intensiver bewege und kann somit auch im Winter wandern und wunderschöne Berglandschaften genießen.

Die ersten Wintertouren und Wettkämpfe ermöglichten mir ein Jahr später, im August 2016 den Viertausender Weissmies zu zweit mit meinem Freund zu besteigen. Es war ein spannendes Abenteuer und riesiges Erlebnis, nach 19 Jahren wieder, die wunderschöne Bergwelt von einem Viertausender aus zu bewundern.

Des Weiteren unternehme ich viele längere Rennradtouren (100 bis 150 km) und mache ab und zu abwechslungsreiche Aktivurlaube (Fuerteventura, Ligurien, Madeira, Griechenland sowie die kleine italienische Insel Elba).

Heute will ich gar nicht mehr so oft länger verreisen und träume ich nicht von fernen Zielen. 2 bis 3 Flugreisen im Jahr reichen mir. Ferne Ziele sind für mich momentan schlecht erreichbar, weil ich nur für eine Woche ohne meinen 10-jährigen Sohn verreisen kann. Stattdessen versuche ich, meinen kleinen Mann für das Wandern und Radfahren zu begeistern.

Bei meinen Urlauben ist es mir wichtig, viel abseits der touristischen Wege unterwegs zu sein, weil ich so die herrlichen Landschaften beim Wandern, Radfahren oder Laufen besser erkunden kann. Selbstverständlich lerne ich während meiner Aktivurlaube weniger Sehenswürdigkeiten kennen, weil ich mich zu Fuß oder mit dem Rad nur verhältnismäßig langsam bewege. Dafür entdecke ich wunderschöne Plätze, die ich mit einem Bus oder Auto nie erreichen würde, erlebe viele Abenteuer und Glücksmomente. Meine Aktivurlaube bleiben viel tiefer in Erinnerung als die früheren Badeurlaube mit ein paar Sightseeing-Touren. Und sie stillen momentan mein Fernweh.

Im Urlaub wohnen wir meistens in Ferienhotels. Die Unterkunft spielt für mich kaum eine Rolle, weil ich so wieso ganz wenig Zeit dort verbringe. Oft buche ich Pauschalreisen mit Halbpension, weil das günstig und sehr praktisch ist, wenn man sich am Abend nach einer langer Tour nicht um die Verpflegung kümmern muss.

Die restliche Freizeit fülle ich mit Outdoor-Aktivitäten und Kurzurlauben vor der Haustür, in Oberbayern, Österreich, Südtirol oder am Gardasee. All die Aktivitäten inmitten der wunderschönen Natur sind jedes Mal ein kleines oder großes Abenteuer und geben mir das Gefühl, intensiver und glücklicher zu leben.

Es ist wie ein neues und spannendes Leben. „Nur wer Abenteuer wagt, wird neue Welten entdecken“.