Wanderung von Fira nach Oia auf Santorin

Wanderung auf Santorini von Fira nach Oia

Im Juni 2016 habe ich zehn Tage Urlaub in Griechenland gemacht und zwei bezaubernde Kykladen-Inseln Naxos und Santorin besucht. Mein Aufenthalt auf Santorin war sehr kurz, nur drei Tage, dafür aber sehr erlebnisreich.

Santorin liegt im Ägäischen Meer, 120 km nördlich von Kreta. Berühmt ist die griechische Insel des vulkanischen Ursprungs für ihre weißen Häuser und Kirchen, die sich am Krater befinden. Kein Wunder, dass Tausende Urlauber und Kreuzfahrttouristen Santorin jährlich besuchen.




Die schönsten Orte der Kykladen-Insel sind Oia und Fira. Ihre malerischen Gassen und Boutiquen laden zum Spazierengehen und Bummeln ein. Unzählige Cafés und Restaurants bieten Plätze in herrlichem Ambiente – mit Blick auf den Krater und die Küste. Der Sonnenuntergang in dieser Szenerie ist ein unvergessliches Erlebnis.

Mehr Infos über Santorin findet ihr im Reiseführer Naxos (Michael Müller Verlag) *, den ich für meine Reiseplanung genutzt habe.
Für die Reisebuchung empfehle ich:

Kraterwanderung von Fira nach Oia

Santorin habe ich zu Fuß beim Wandern, Spazierengehen und Laufen entdeckt. Die Wanderung von Fira nach Oia war meine schönste Aktivität auf Santorin.
Es handelt sich um eine leichte Wanderung. Allerdings sind auf der Strecke von 10 Kilometern etwa 500 Meter zu bewältigen. Die beste Zeit für diese Wanderung ist die Nebensaison, denn im Sommer ist es sehr heiß (über 30 Grad). Man sollte genügend Wasser, Sonnenschutz und Kopfbedeckung mitnehmen. Auf dem Wanderweg gibt es kaum schattige Plätze. Festes Schuhwerk und Schwindelfreiheit sind erforderlich.

Der Ausgangpunkt meiner Wanderung ist der Ort Fira, in dem ich wohne. Ich starte gleich nach dem Frühstück gegen 10 Uhr, aber es ist schon sehr heiß. Zunächst laufe ich durch die malerischen Gassen von Fira und an unzähligen weißen Häusern vorbei, die sich am Kraterrand angesiedelt haben. Viele Hotelanlagen und Villen verfügen über Pools und bieten grandiose Blicke. Danach wandere durch den Ort Firostefani, der sich nördlich von Fira befindet und von vielen Touristen besucht wird.

Weiter geht es nach Imerovigli. Der Ort liegt auf 336 Metern. Unterhalb des Ortes befindet sich der imposante Felsen Skaros Rock, zu dem ein Wanderweg führt. Am nächsten Tag laufe ich vor dem Frühstück zu diesem beeindruckenden Felsen. Es ist ein empfehlenswertes Ziel für eine leichte Wanderung, für die allerdings festes Schuhwerk erforderlich ist.
In Imerovigli geht es wesentlich ruhiger als in Fira und Oia zu. Die meisten Touristen besuchen nur die berühmten Dörfer und den Strand Kalmari.

Ich verlasse den ruhigen Ort und wandere weiter auf dem Krater. Jetzt bin ich ganz alleine unterwegs und genieße die grandiosen Blicke auf den Krater und das Meer. Weit vorne ist Oia zu sehen – ein weißer Punkt am Ende des Kraters.

In einer Bar gönne ich mir ein kaltes Erfrischungsgetränk. Bei einer kleinen Kapelle im Schatten lege ich die zweite Pause ein. Jetzt muss ich zügiger gehen, denn Oira ist noch weit entfernt und ich will die gleiche Strecke zurück gehen. Bald sind die weißen Häuser von Oia zu sehen. An einer Stelle ist der Weg relativ schmal, schottrig und leicht ausgesetzt. Meine Laufschuhe sind für die Wanderung nicht so optimal.

Bis nach Oia brauche ich drei Stunden inklusive Pausen. Wer langsamer unterwegs ist, sollte etwas mehr Zeit einplanen. Auf der Eingangsstraße von Oia geht es sehr hektisch zu. Ich muss an der stark befahrenen Straße entlang laufen, bis ich die autofreie Zone zwischen der Gassen erreiche. Hier herrscht ein Trubel und der Himmel ist mittlerweile bedeckt. Trotzdem genieße ich die atemberaubenden Ausblicke auf das bezaubernde Dort mit seinen weißen Häusern, Kapellen und Windmühlen, die sich an der Caldera befinden.

Obwohl ich nicht so viel Zeit habe, mache ich einen Abstecher zum Meer. Über einen kopfsteingepflasterten Weg geht es 200 Meter zum kleinen Hafen herunter. Auf dem Weg stehen viele Esel. Das Eselreiten gehört nämlich zu den beliebten Attraktionen auf Santorin. Einige Touristen lassen sich von den Tieren 250 Stufen hinauftragen. Für mich wäre es nichts und die Esel tun mir leid. Ich laufe hinunter und bin gleich am Meer. Nach einem kleinen Spaziergang am winzig kleinen Hafen muss ich mich etwas anstrengen und 200 Meter hinaufgehen.

Leider habe ich für Oia sehr wenig Zeit, was ich das nächste Mal nachholen muss. Sportlich geht es zurück über den gleichen Weg nach Fira. Um 19 Uhr sitze ich im Restaurant mit Traumblicken in meinem Ferienort Fira. Dort genieße ich einen herrlichen Sonnenuntergang und lasse den Tag mit einem Glas Rotwein und leckerer Musaka ausklingen.

Mein Kurzurlaub auf Santorin war eine selbst zusammengestellte Reise. Bei Lufthansa habe ich die Flüge nach Athen gebucht. Von dort aus bin ich nach Naxos und Santorin mit den Fähren gereist (gebucht über aferry.de). Die Hotelunterkünfte habe ich auf urlaubscenter.24.com * und booking.com * gebucht.

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